11. September 2017

Hurrikan „Irma“: CARE leistet Nothilfe auf Haiti

Hilfsgüter für Menschen, die alles verloren haben. Foto: CARE

Die Hilfsorganisation CARE leistet Nothilfe nach Wirbelsturm „Irma“. Der Hurrikan hat mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 290 km/h eine Schneise der Zerstörung durch die Karibik geschlagen.

„Irma“ hat am Freitag fast ein Jahr nach den schweren Verwüstungen durch Wirbelsturm „Matthew“ erneut Haiti getroffen. CARE bereitet die Versorgung mit Trinkwasser und Nahrung vor und hat Material für Notunterkünfte eingelagert. Das volle Ausmaß der Zerstörung durch „Irma“ ist noch nicht klar. Vor allem entlegene Gebiete könnten stark betroffen sein.

Der Wirbelsturm der höchsten Kategorie fünf hinterließ auf seinem Weg zerstörte Häuser, überflutete Straßen und entwurzelte Bäume. Dabei hat das bitterarme Haiti noch immer unter den Folgen von Hurrikan „Matthew“ zu leiden, der letzten Oktober über den Inselstaat raste. Damals wurden 546 Menschen durch den Wirbelsturm getötet. Im Süden Haitis wurden weite Gebiete vernichtet. Mehr als 140.000 Menschen verloren ihr Zuhause.

Auch durch „Irma“ wurden viele Menschen obdachlos. CARE gab in Notunterkünften 1.600 warme Mahlzeiten aus. Die Gefahr für die BewohnerInnen ist auch noch nicht gebannt, nachdem der Tropensturm weitergezogen ist. Es drohen Überflutungen und Erdrutsche. Bei Überschwemmungen könnte zudem das Wasser verseucht worden. CARE stellt für den Notfall Wasserreinigungstabletten bereit.

 

CARE hilft dort, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird. Bitte unterstützen Sie unseren Katastropheneinsatz!

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