28. September 2017

Flüchtlinge aus Myanmar brauchen dringend Hilfe

Mehr als 300.000 Frauen und Kinder brauchen dringend Nahrung. Foto: Kathleen Prior/CARE

Sie sind mit letzter Kraft aus Myanmar geflüchtet. Alleine in den letzten vier Wochen haben mehr als 430.000 Menschen im Nachbarland Bangladesch Zuflucht gesucht.

Die Flüchtlingslager sind überfüllt. Für 300.000 Frauen und Kinder gibt es nicht ausreichend Wasser und Nahrung und Unterkünfte. Dramatisch ist auch der Mangel an sanitären Anlagen. Für mehr als 6.000 Menschen gibt es nur drei Latrinen. Die Flüchtlinge müssen mehr als zwei Stunden Schlange stehen, bevor sie eine Toilette oder Waschräume benutzen können.

Besonders schlimm ist diese Lage für Schwangere und stillende oder menstruierende Frauen. „Viele Frauen trauen sich erst nach Einbruch der Dunkelheit ihre Notdurft zu verrichten. Zugleich haben sie Angst vor Übergriffen“, berichtet CARE-Helfer Zia Choudhury.

Für die Mütter, die allein mit kleinen Kindern geflüchtet sind, ist es oft schwierig, an Hilfsgüter zu kommen. Viele Frauen sind stark traumatisiert. Sie mussten tagelang barfuß durch den Dschungel, Flüsse und Felder laufen, um sich und ihre Kinder zu retten. Wenn die Kinder keine Kraft mehr hatten, um weiterzugehen, hatten die Mütter keine andere Wahl als sie zu tragen.

CARE versorgt Familien in der Region Cox’s Bazar in Bangladesch mit Lebensmitteln. Wir bekämpfen akute Mangelernährung und unterstützen die medizinische Versorgung durch mobile Kliniken. In den kommenden Wochen wird CARE die Nothilfe weiter ausweiten.

Helfen Sie mit, Flüchtlinge aus Myanmar mit dem Nötigsten zu versorgen! Jeder Euro hilft! Bitte spenden Sie jetzt!

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