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30. Januar 2018

CARE und EU ermöglichen Kindern Schulbildung

Eyza, Hamad und Mustafa können wieder zur Schule gehen. Foto: Katharina Katzer/CARE

Katharina Katzer, Pressesprecherin von CARE Österreich, berichtet aus Jordanien

„Unser Leben in Syrien war gut“, seufzt Amad. Heute sitzt er mit einem Teil seiner Familie – Ehefrau Fatima und drei Söhnen – in einer gemieteten Unterkunft in Zarqa, Jordanien. Ausnahmsweise gibt es hier sogar eine Couch und Stühle.

Amad denkt daran zurück, wie es früher in Syrien war: „Ich hatte Arbeit und wir waren glücklich.“ Doch dann kam der Krieg und viel ist passiert: Die Familie musste 2012 aus Homs flüchten.

Weil Amad krank wurde, musste sein Sohn die Schule abbrechen und arbeiten gehen, um das Einkommen der siebenköpfigen Familie aufzubessern. Damals war er noch ein Kind. Saeed, heute 17, ist froh, dass er nicht mehr arbeiten muss. Lieber geht er zur Schule, er will später nämlich Anwalt werden.

Auch seine jüngeren Brüder Eyza, Hamad und Mustafa (im Bild) gehen alle zur Schule. Leisten kann sich das die Familie durch das „Cash for Education“ Programm, das von der Europäischen Union finanziert wird. Dieser monatliche Geldbetrag ermöglicht Saeed und seinen kleinen Brüdern den Schulbesuch.

Dennoch fehlt es an allen Ecken und Enden: Vor allem die Medikamente, die der Vater dringend benötigen würde, bleiben unbezahlbar. „Wenn Frieden in Syrien herrscht, möchte ich wieder zurückgehen. Das ist sicher“, sagt Amad.

Bitte helfen Sie syrischen Flüchtlingen! Spenden Sie jetzt!

Das Projekt „Cash for Education“, das dafür sorgt, dass Kinder wieder zur Schule gehen können, wird unterstützt von der Europäischen Union. Auch das Vorarlberger Unternehmen Haberkorn leistet einen Beitrag dafür, dass Kinder ihre Schulbildung fortsetzen können.

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