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6. September 2016

CARE-MitarbeiterInnen in Kabul nach Angriff in Sicherheit

„Zu allererst sind wir erleichtert, dass sich unsere KollegInnen vor Ort in Sicherheit befinden. Sie werden durchgecheckt und erhalten jede Unterstützung, die sie benötigen“, so Wolfgang Jamann, Generalsekretär von CARE International. „Dieser Vorfall verdeutlicht die tägliche Gewalt, die für viele afghanische Familien Realität ist. Ihre humanitären Bedürfnisse sind nach wie vor enorm.“

Laut den Vereinten Nationen wurden allein in der ersten Hälfte des Jahres 2016 mehr als 5.100 Zivilisten im Zuge dieses Konflikts getötet oder verstümmelt. Mehr als acht Millionen Menschen in Afghanistan benötigen humanitäre Hilfe aufgrund von Mangelernährung, nicht vorhandener Gesundheitsversorgung und Vertreibung. Die Mehrheit der Vertriebenen sind Frauen und Kinder.

„Die Rahmenbedingungen für humanitäre Einsätze sind in den vergangenen Jahren viel gefährlicher geworden, insbesondere im Fall von Konflikten. Trotzdem möchten wir so bald als möglich unsere Arbeit in Afghanistan fortsetzen. Aber natürlich sind wir zuallererst glücklich, dass niemand verletzt oder noch schlimmer, getötet wurde. Als Hilfsorganisation betonen wir weiterhin, dass die strenge Trennung zwischen militärischen und humanitären Einsätzen bewahrt werden muss“, sagt Jamann.

CARE, als eine unabhängige und unparteiliche Organisation, arbeitet seit mehr als 50 Jahren in Afghanistan. Mit Bildungsprogrammen, Nothilfe nach Naturkatastrophen und Maßnahmen zur Deckung der Grundbedürfnisse werden die ärmsten Gemeinden unterstützt.

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