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7. Juni 2016

CARE International Gipfel in Wien

Vergangenes Wochenende trafen sich die NationaldirektorInnen und Vorstandsvorsitzenden aller CARE-Mitgliedsstaaten zum CARE International Board Meeting in Wien.

Board Meeting von CARE International in Wien. Foto: Thomas Haunschmid/CARE

Die Tagung stand ganz im Zeichen der Implementierung der „CARE-Vision 2020“.

CARE hält an den Prinzipien der Unparteilichkeit fest und leistet – ungeachtet von Volkszugehörigkeit, Glaube oder Nationalität – Hilfe, wenn sie benötigt wird

Die Arbeit von CARE hat sich in den letzten Jahren gewandelt und an die modernsten Standards der internationalen Zusammenarbeit und die Bedürfnisse der Menschen, für und mit denen wir arbeiten, angepasst. Gleich geblieben ist, dass es das CARE-Paket in abgewandelter Form immer noch gibt und dass die Not- und Katastrophenhilfe zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist.

CARE ist auch dabei geblieben, Partnerorganisation der weltweit großen institutionellen Geldgeber zu sein, wobei sich CARE nicht nur der professionellen Umsetzung der uns anvertrauten Gelder, sondern auch der strategischen inhaltlichen Zusammenarbeit mittels Advocacy widmet.

 

Michelle Nunn, CEO von CARE USA, mit Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich. (v.l.n.r.) Foto: Claudia Filip/CARE

Diese Anwaltschaft wird nicht nur mit den Geldgebern, sondern auch mit politischen Entscheidungsträgern sowie Institutionen und Behörden gepflegt. Dabei geht einerseits darum, denjenigen die keine Stimme haben, eine externe Stimme zu verleihen, und andererseits die Stimmen der von Ungerechtigkeit und Mangel Betroffenen in den jeweiligen Ländern zu verstärken und gemeinsam Zugang zu den tatsächlichen EntscheidungsträgerInnen zu finden, um die (Weiter-) Entwicklung und Verbreitung vor allem von menschenrechtlichen Fragen voranzutreiben.

Im Zentrum stehen die rechtliche und wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen und Mädchen, der Zugang zu Bildung und Ressourcen sowie die allgemeine Stärkung von Zivilgesellschaften, die in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden. In gewisser Weise kann man das derzeit auch in Europa sehen: Überall dort, wo staatliche Institutionen überfordert sind, übernehmen zunehmend zivilgesellschaftliche Organisationen diese Aufgaben.

Dies zu fördern und voranzutreiben, wird aus Sicht von CARE eine der großen Zukunftsaufgaben von internationalen Organisationen sein und gerade in den Staaten eine zentrale Rolle spielen, die sich strukturell und politisch zum Nachteil ihrer eigenen Bevölkerung entwickeln, wie z.B. Irak, Somalia, Eritrea.

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