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19. Dezember 2018

CARE berichtet beim EU-Afrika Gipfel in Wien über Digitalisierung

Andrea Barschdorf-Hager, CEO von CARE Österreich, beim EU-Afrika Gipfel in Wien. Foto: CARE

Im Jahr 2050 werden 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Das trifft immer stärker auch auf Menschen in Entwicklungsländern zu. Was für Herausforderungen bringt das für eine internationale Hilfsorganisation wie CARE mit sich?

Darüber sprach Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin von CARE Österreich, bei einer Diskussion von ExpertInnen zum Thema „Connecting Cities“ beim EU-Afrika Gipfel in Wien. „Sogenannte ‚Smart Cities‘ brauchen smarte BewohnerInnen“, sagte Barschdorf-Hager. Diese müssten sowohl die technische Ausstattung als auch das Wissen und die Fähigkeiten erhalten, daran teilzuhaben.

Barschdorf-Hager nannte anschauliche Beispiele aus der Hilfe von CARE. „Schon jetzt gestalten wir unsere Arbeit dank der Digitalisierung effizienter. Wir verwenden SMS und Apps für schnelle Kommunikation in Konfliktzonen und bei Katastrophen.“ Damit im rapiden Wandel der Technologie niemand zurückgelassen wird, müssen jetzt die Weichen gestellt werden.

„Die Digitalisierung eröffnet viele Möglichkeiten für Fortschritt. Idealerweise profitiert die gesamte Bevölkerung davon – so auch Frauen und Mädchen“, erklärte sie. „Wenn es nicht gelingt, Menschen mit weniger Bildung in der digitalen Entwicklung miteinzubeziehen, steigt das Risiko, dass sich Armut vergrößert.“ Nötig ist auch, dass sich die sozialen Normen in einigen Ländern so ändern, dass auch Frauen und Mädchen in der Informations- und Kommunikationstechnologie ihren Platz haben und diese mitgestalten können.

Die Diskussionsrunde zu "Connecting Cities beim EU-Afrika Gipfel. Foto: CARE

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