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16. Juni 2015

„Bilder der Katastrophe“: Ethik in Krisenberichten

CARE ist am Podium bei:

„Bilder der Katastrophe“: Krisenberichte und ihre ethischen Grenzen

17.Juni 2015 18.30 Uhr

Impact Hub Vienna
Lindengasse 56, Top 18-19, 1070 Wien

„Es gibt heute so gut wie keine Katastrophe und kein anderes Ereignis von gesellschaftlicher oder politischer Bedeutung, von denen nicht sofort Bilder verfügbar sind. Ob Naturkatastrophen oder Enthauptungen, mit denen die selbsternannten Krieger des Islamischen Staates ihren Terror verbreiten: Von allem gibt es Fotos und Videos. Drohnen dringen in Katastrophengebiete vor, die Menschen nicht betreten können und liefern aufsehenerregende Bilder. All das wird im Internet publiziert und Medien müssen sich die Frage stellen, ob sie dieses Material auch verwenden und ihm – und damit auch sich selbst – noch mehr Reichweite verschaffen.

Redaktionen, die die ethischen Standards besonders hoch ansetzen, riskieren Wettbewerbsnachteile. Andere, die derart grausame Bilder publizieren, argumentieren, dass das Material ohnehin öffentlich verfügbar sei und die Realität nicht geleugnet werden könne. Die Verantwortung trifft nicht nur die Medien, sondern auch die Betreiber von Online-Plattformen und es gibt sogar Versuche, Internet Service Provider in die Pflicht zu nehmen.“ (on www.twentytwenty.at/events/bilder-der-katastrophe/3/)

Keynote: Thomas Seifert (es Ressorts Ausland und Chefredakteur-Stellvertreter Wiener Zeitung)

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Am Podium:

Alexandra Zawadil (edia and Communications Officer, CARE Österreich)
Gudrun Gutt (ktueller Dienst Fernsehen, Leiterin Newsgathering, EBU Vice Chair News Committee und Chair im, Editorial Subcommittee)
Wolfgang Renzl (Medienrecht)

,Moderation: Sarah Kriesche (/p>

Um Anmeldung, wird gebeten:
http://bit.ly/1MhqwLB

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