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Gemeinsam Corona stoppen

CARE setzt auf Hygiene!

Die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus betrifft auch unser Leben massiv, obwohl wir uns so gut wie möglich davor schützen können. In krisengebeutelten Ländern ist das nicht möglich. Wo Menschen unter Hungerkrisen, Dürren und Kriegen leiden, wäre die Ausbreitung des Corona-Virus eine humanitäre Katastrophe.

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Jetzt greift CARE auf die langjährige Erfahrung mit Viren, Krankheiten und Seuchen in Krisengebieten zurück. Um das Schlimmste zu verhindern, müssen wir schnell handeln. Wir versorgen die Menschen mit Hygieneartikeln, wie Seife und Desinfektionsmittel und vermitteln ihnen das Wissen, wie sich am besten vor einer Ansteckung schützen können. Dafür benötigen wir Ihre Hilfe! Helfen Sie uns mit einem CARE-Hygienepaket um 40 €.

Fragen und Antworten: So hilft CARE in der Coronakrise

Was ist die Corona-Pandemie und wie unterstützt CARE betroffene Personen?

Die COVID-19-Pandemie ist die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Das Virus ist durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch bei direktem Kontakt übertragbar und löst die Infektionskrankheit COVID-19 aus, die schwere Atemproblemen, Fieber und Lungenentzündungen auslösen kann. Die ersten Fälle mit damals noch unbekannter Ursache wurden am 31. Dezember 2019 aus der Stadt Wuhan in der chinesischen Provinz Hubei in China gemeldet. Am 13. Januar 2020 wurde der erste registrierte Fall außerhalb Chinas in Thailand bestätigt. Mittlerweile sind die meisten Länder weltweit betroffen. Um die weitere Ausbreitung zu verhindern, sind Infektionsschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel regelmäßiges Händewaschen, sowie soziale Distanz sehr wichtig.

In vielen CARE-Projektländern gestaltet sich die Umsetzung dieser Maßnahmen sehr schwierig. Die Menschen dort haben oftmals nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser, sie leben auf engem Raum miteinander und häufig fehlt eine ausreichende medizinische Versorgung. CARE hilft diesen Menschen und leistet vor Ort Aufklärungsarbeit über Hygieneschutzmaßnahmen CARE verteilt medizinische Schutzkleidung, Medikamente und baut zusätzliche Unterkünfte, damit Abstandsregelungen eingehalten werden können. Außerdem versorgt CARE Menschen mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln und verteilt Hygienematerialien.

Warum ist der Globale Süden besonders durch das Coronavirus gefährdet?

Die Bevölkerung in den Entwicklungsländern kämpfen seit Jahren gegen vergessene Krisen mit Epidemien wie Malaria oder Ebola, gegen Nahrungskrisen oder Naturkatastrophen. Die Corona-Pandemie potenziert diese bereits bestehenden ökonomischen, sozialen und gesundheitlichen Probleme. Laut der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft könnte die Zahl der von Ernährungsunsicherheit bedrohten Menschen zwischen Juni und August 2020 von 17 Millionen auf dramatische 50 Millionen ansteigen. Bereits jetzt sind in einigen Ländern Afrikas die Grundnahrungsmittel sehr teuer geworden und nicht ausreichend verfügbar.

Außerdem sind die Gesundheitssysteme in Ländern wie Somalia, Bangladesch und den Palästinensischen Gebieten schwach und nicht auf die Bekämpfung der neuartigen COVID-19-Erkrankung ausgelegt. Die medizinische Versorgung erreicht nicht alle Orte und das medizinische Personal ist unzureichend für den Kampf gegen das Coronavirus ausgebildet. Im Flüchtlingscamp Dadaab beispielweise sind nur 110 Krankenbetten für 270.000 Bewohner vorhanden und der Ausbruch des Coronavirus würde dort katastrophale Folgen haben. In der aktuellen Krise sind diese Menschen auf Hilfe und weltweite Solidarität angewiesen. 

In welchen vom Coronavirus betroffenen Ländern hilft CARE?

CARE ist seit über 70 Jahren weltweit mit Hilfsprojekten aktiv und hilft in 100 Ländern mit maßgeschneiderten Programmen. Aktuell ist eine weltweit wachsende Zahl von Ländern von der COVID-19-Pandemie betroffen. Besonders in Krisengebieten sind daher die sofortige Hilfe gegen die Coronakrise und die Unterstützung der Gesundheitssysteme und der Bevölkerung notwendig. So hat CARE bereits in 75 von 100 Projektländern Pandemiepläne umgesetzt, um besonders gefährdeten Menschen in dieser Zeit Hilfe und Schutz zu bieten.

In Ländern wie Bangladesch oder Myanmar sind Wasser- und Sanitäranlagen schlecht ausgebaut und es gibt kaum sauberes Wasser, was die Infektionsschutzmaßnahmen wie z. B. regelmäßiges Händewaschen schwieriger macht. In Syrien, Jemen oder auch in den Palästinensischen Gebieten fehlt es an Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und Seife. Durch die häusliche Quarantäne und Schließung von lokalen Märkten sind viele Existenzen weltweit bedroht. Denn die Menschen können nicht mehr wie gewohnt täglich ihre Nahrung auf dem Markt kaufen. CARE versorgt diese Menschen mit Lebensmitteln und unterstützt auf diesem Weg die lokalen Farmerfamilien. CARE ist es wichtig, in jedem Projektland die richtige Hilfe zu leisten und auf die lokalen Bedürfnisse der dort lebenden Menschen einzugehen, um die Ausbreitung der COVID-19-Erkrankung zu verlangsamen.

Was sind die wichtigsten CARE-Maßnahmen gegen COVID-19?

Seit Beginn der Corona-Pandemie verstärkt CARE massiv die Aufklärungsarbeit vor Ort. CARE informiert, wie man sich vor dem Virus schützen kann. Zusätzlich werden notwendige medizinische und hygienische Hilfsmittel geliefert und die damit verbundenen Infektionsschutzmaßnahmen gegen das Coronavirus unternommen. Durch jahrelange Erfahrung und Einsatz in Krisengebieten ist CARE geübt darin, die Bevölkerung und medizinische Hilfskräfte zu schulen, um ein Bewusstsein für die Krankheit COVID-19 und ihre Verbreitung aufzubauen. Gleichzeitig ist es CARE wichtig, den betroffenen und besonders gefährdeten Menschen in der Coronakrise die Existenzängste zu nehmen und sie mithilfe lokaler Unternehmen mit Nahrung und sauberem Wasser und Bauern zu versorgen. Nur gemeinsam können ein nachhaltiger Schutz und eine stabile Versorgung gewährleistet und der Verbreitung des Coronavirus langfristig entgegengewirkt werden.

Wie klärt CARE über das Coronavirus in Projektländern auf?

Die Aufklärung in der Coronakrise wird vor Ort von nationalen und internationalen CARE-Helferinnen und -Helfern durchgeführt. Dabei wird besonders auf Hygienerichtlinien und Abstandseinhaltung geachtet. Damit mehr Menschen erreicht werden, werden das medizinische und das Hilfspersonal im Umgang mit Coronavirus-Patientinnen und -Patienten und dem Infektionsschutz geschult. In Bangladesch sind beispielsweise Informationsplakate mit Schritt-für-Schritt-Bildanleitung für das Händewaschen verteilt worden, damit jeder dies lernen kann. Da die Länder im globalen Süden andere Kommunikationskanäle gewohnt sind und nicht immer über eine Internetverbindung verfügen, greift CARE vor Ort oft zu kreativen Maßnahmen.

Was hat CARE im Kampf gegen das Coronavirus bereits erreicht?

Bis Ende April 2020 hat CARE in der aktuellen Coronakrise mit aktiven Hygienemaßnamen weltweit mehr als 2 Millionen Menschen erreicht. Es wurde Hygienekits für mehr als 600.000 Menschen in den Projektländern verteilt und fast 23.000 Handwaschstationen eingerichtet oder repariert.

Warum sind Frauen und Mädchen vom Coronavirus besonders gefährdet?

Frauen und Mädchen werden in Krisenzeiten oft vernachlässigt oder sogar vergessen. Leider haben sie in vielen Ländern weiterhin kein Mitspracherecht in der Gemeinde oder in Bezug auf ihr eigenes Leben, sie dürfen nicht zur Schule gehen und müssen zu Hause bleiben. CARE ist es daher sehr wichtig, in den Projektländern Frauen und Mädchen zu helfen, da diese zur Zeit der Corona-Pandemie besonderen Schutz und Unterstützung brauchen. Denn durch häusliche Quarantäne und Arbeitsverlust sind sie noch viel häufiger geschlechtsspezifischer Gewalt ausgesetzt. Frauen und Mädchen werden außerdem oftmals Opfer von Überfällen und sexualisierten Übergriffen, weil der Weg zu den Waschräumen weit und unbeleuchtet ist. Durch die Ernährungsunsicherheit in den Familien sind Frauen und Mädchen meist die, die als letzte essen – wenn etwas übrigbleibt. Dabei müssen sie wegen der in vielen Ländern herrschenden sozialen Normen und Erwartungen zusätzlich zu ihren täglichen Aufgaben oft noch die Pflege von Erkrankten in ihren Familien übernehmen. Dies verstärkt nicht nur das Gesundheitsrisiko für Frauen und Mädchen, sondern auch den Mangel an Hygieneartikeln, die zurzeit der Coronakrise noch schwieriger zu bekommen und so essenziell für den Kampf gegen COVID-19 sind.

Es ist dringend erforderlich, die Gesundheitsmaßnahmen zu verstärken. Länder wie der Südsudan oder Syrien befinden sich mitten in bewaffneten Konflikten. Hunderttausende Menschen können grundlegende vorbeugende Maßnahmen wie Händewaschen nicht durchführen. In Flüchtlingslagern in Syrien haben zum Beispiel 90% der Menschen keinen Zugang zu Seife.

CARE Österreich Geschäftsführerin Andrea Barschdorf-Hager

 

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