Psychosoziale Hilfe
Belastungen für die psychische Verfassung
Die Menschen, mit denen CARE arbeitet, leben in schwierigen Situationen: viele von ihnen sind von extremer Armut betroffen, werden diskriminiert oder haben nach Katastrophen alles verloren. Diese Belastungen haben Auswirkungen auf soziale Beziehungen und die psychische Verfassung. Auch wenn sich äußere Umstände ändern, haben diese Menschen nicht automatisch die Hoffnung und Kraft, selbst die Initiative zu ergreifen, um die eigenen Interessen umzusetzen.

Hilfe nach Katastrophen
Zum Beispiel nach Katastrophen: CARE arbeitet mit Menschen, die beim Erdbeben in Haiti oder auf der Flucht vor der Dürre in Somalia schreckliche Erfahrungen gemacht haben. Derartige Erfahrungen müssen nicht unmittelbar zu psychischen Krankheiten führen, denn Menschen können eine Vielzahl von Schutzmechanismen haben. Doch auch der schwierige Alltag in den Lagern stellt ein Risiko für das psychische Wohlergehen dar: Die Menschen sind abhängig von äußerer Hilfe und haben kaum Perspektive. Es gibt kaum Gelegenheit, sich zurück zu ziehen, es kommt zu Konflikten und soziale Gemeinschaften werden getrennt. Die psychosozialen Programme von CARE helfen, die Ausprägung schwerer psychischer Krankheiten zu verhindern, die Kompetenzen der Menschen zu stärken und ihnen dabei zu helfen, wieder die Initiative in ihrem Leben zu ergreifen.
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