Klimawandel! Who cares?
26. November 2015

Time to act - Symposium

Klimawandel! Who cares? – Time to Act

Veranstaltungsort:
FH Vorarlberg CAMPUS V., Hochschulstrasse 1,
6850 Dornbirn

Datum:
26.11.2015

12.45 – 13.45
Einführungsworkshop „Zukunftsfähig Wirtschaften. Unternehmerische Verantwortung in Zeiten des Klimawandels.“

14:00 – ca. 18:30
Symposium „Time to Act!“

Die Teilnahme ist frei.

Bitte um Anmeldung per E-Mail an eva.brunner@care.at bis spätestens 23. November 2015.

Die Veranstaltung wird nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens für Green Meetings ausgerichtet.

Fahrplan zur öffentlichen Anreise

CARE Österreich und die Fachhochschule Vorarlberg setzen im Europäisches Jahr für Entwicklung 2015 ein Zeichen und veranstalten gemeinsam am 26. November 2015 das Symposium „Klimawandel! Who cares?“ – Time to Act.

In Österreich leben fast alle auf zu großem Fuß – auf Kosten anderer Menschen und künftiger
Generationen.

Weltweit sorgen schlechte Arbeitsbedingungen (z. B. in der Textilindustrie Bangladesch) und von Unternehmen ausgelöste Umweltkatastrophen immer wieder für Schlagzeilen. Das zeigt, dass Nachhaltigkeit als Teil der Unternehmensstrategie nach wie vor keine Selbstverständlichkeit ist.

  • Was können wir in Österreich (Vorarlberg) in wirtschaftlicher Hinsicht beitragen?
  • Welche sinnvollen Initiativen gegen den Klimawandel gibt es bereits?
  • Wie können Unternehmen wirtschaftlichen Erfolg und nachhaltige positive Entwicklung erfolgreich verknüpfen?
  • Wie werden sowohl internationale Konzerne als auch heimische Klein- und Mittelbetriebe ihrer Verantwortung im Umgang mit dem Klimawandel gerecht?
  • Welche kreativen Prozesse und innovativen Produkte gibt es?

Das (un)menschliche Gesicht des Klimawandels


News

  • CARE-Klimabotschafter im Festpielhaus!

    Am „Wir sind Klima-Tag“ werden unsere Klimabotschafter Pash Mondal (Bangladesh) und Domingos Pangueia (Mozambique) über Klimawandel-Anpassung in ihren Ländern sprechen.
    KLIMABETRACHTUNGEN AUS DER GANZEN WELT
    Wann: 20. 11. 2015, 9:00 -10:00
    Wo: Bregenzer Festspielhaus

  • Wir freuen uns, dass wir Johannes Collini, Vorstandsvorsitzender des Hohenemser Industrieunternehmens Collini, als weiteren Diskutanten für das Symposium gewinnen konnten. Das 1898 gegründete Unternehmen ist einer der größten und leistungsfähigsten Metalloberflächenveredeler Europas. Zu den Kunden zählen die wichtigsten Vorarlberger Metallverarbeiter ebenso wie die Automobil- und die Raumfahrtindustrie.

    Er wird beim Programmpunkt „Time to act!“ Gelegenheit haben, seinen Standpunkt zum Thema Nachhaltigkeit zu erläutern und die Handlungsoptionen seines Industrieunternehmens aufzuzeigen.
    Oberflächenbeschichtungen schützen vor Korrosion und Verschleiß und sind damit die Technologie der Nachhaltigkeit. Schonung von Metallen bedeutet Erhaltung von wertvollen Rohstoffen und damit auch Schutz der Umwelt.

    Johannes Collini nimmt auch wichtige Funktionen in der Interessenvertretung wahr, etwa als Obmann der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie sowie als Kollektivvertrags-Chefverhandler der österreichischen Metallindustrie. Ausserdem wurde er heuer mit dem VN Wirtschaftspreis ausgezeichnet.

SYMPOSIUM „Klimawandel hier und dort! Who cares?“

„Klimawandel hier und dort! Who cares?“ Symposium an der FH Vorarlberg.
© Edith Rhomberg

Wenige Tage vor dem Start der internationalen Klimakonferenz in Paris hat CARE Österreich gemeinsam mit der Fachhochschule Vorarlberg zu einem Symposium über den Klimawandel geladen – im Europäischen Jahr der Entwicklung verbunden mit den Themen Armut, Gerechtigkeit und Wirtschaft im regionalen wie globalen Kontext.

Zur Einleitung von „Klimawandel hier und dort! Who cares?“ verknüpfte Umweltlandesrat Johannes Rauch den Klimawandel mit Ungerechtigkeit und Krieg in der Welt. Die Pariser Klimakonferenz und die Flüchtlingsproblematik stellen seiner Ansicht nach im Grunde dasselbe Thema dar, „nur haben das noch nicht alle verstanden“.

Hauptredner Alexander Stefes von der Nachhaltigkeits- Denkfabrik „Club of Rome“ stimmte Rauch jedoch zu. „Wir wissen heute so genau wie nie zuvor, was wir unseren Planeten antun, beuten ihn aber weiter aus“, beklagt er. Den Co2 Austausch zu reduzieren, wäre teuer für die Wirtschaft , gab Stefes zu, aber immer noch billiger, als die Schäden des Klimawandels zu zahlen.

Mit über 800 Projekten für rund 700 Millionen Dollar hilft CARE weltweit, die Armut zu bekämpfen, erläuterte die Geschäftsführerin von CARE Österreich, Andrea Wagner Hager. Ähnlich wie ihr Kollege Sven Harmeling, dämpfte sie die Erwartungen auf durchschlagende Resultate beim anstehenden Weltklimagipfel in Paris. Harmelig schlug den Bogen zu den Ländern, die am wenigsten für den Klimawandel können, jedoch am meisten betroffen sind. CARE Projekte sollen helfen, die Folgen abzumildern. „Auch Menschenrechte sind ein wichtiger Aspekt, da spielt zum Beispiel die Stärkung der Frauen eine wichtige Rolle“, erläuterte er.

Anschließend diskutierten die über 120 Teilnehmer mit Vertretern von Firmen wie Haberkorn und Alpla, was Vorarlberg wirtschaftlich dazu beitragen kann, dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Auch zwei Lehrer und über 40 Schüler der Handelsakademie Bregenz folgten der Eilnadung. „Es ist die Zukunft unserer Schüler und ich möchte nicht nur zuschauen“, betont HAK-Lehrer Helmut Eisele. Sein Kollege Günter Berger ist der Meinung, dass klimaneutrales Wirtschaften den Wohlstand sichert. Die Verantwortung liege bei jedem einzelnen und alle Bereiche des Lebens seien betroffen. Das hört sich jedenfalls an nach „We care“.

Was hat dich dazu bewegt, am Symposium teilzunehmen?

Hier werden Organisationen vorgestellt, wo man Mitglied werden kann. Von Care habe ich schon gehört, aber jetzt habe ich mehr Informationen darüber. Es ist wichtig, dass man was unternimmt. Jeder kann was tun, allein schon Zug fahren statt Autofahren ist ein Beitrag. Sarah Polin

Ich habe regelmäßig gespendet für Nahrung und Wasser in Flüchtlingscamps. Ich finde gut, dass es kleine Symposien gibt. Es muss jeder etwas tun. Wichtig ist Müll vermeiden, mit den Ressourcen sorgsam umgehen,  sowie andere Jugendliche sensibilisieren. Tobias Pototschnig

Ich beschäftige mich derzeit mit einer Projektarbeit über Lobbyismus, was das überhaupt ist und was die globalen Folgen sind.  Es geht um die Bereiche Energie, Waffen und auch um die Lebensmittelindustrie. Hier gibt es Informationen, um Zusammenhänge zu verstehen. Catherine Galehr

Ich interessiere mich für die Arbeit von verschiedenen Organisationen, auch Attac ist mir bekannt. Einige Beiträge des Symposiums fand ich informativ. Klimawandel geht jeden von uns an. In der Schule werden wir darüber aufgeklärt. Aludosen vermeiden sind ein kleiner Beitrag. Katharina Jäger


Mehr über die ReferentInnen und ihre Statements (Download)

CARE Österreich und die Fachhochschule Vorarlberg laden alle Interessierten herzlich ein.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte angeben, ob Sie allein oder in Begleitung teilnehmen. Die Teilnahme am Workshop
„Zukunftsfähig Wirtschaften. Unternehmerische Verantwortung in Zeiten des Klimawandels“
um 12:30 Uhr bitte zusätzlich angeben.