Konflikte und Armut
Die Armut in Südosteuropa und im Südkaukasus wächst ständig, vor allem in den ländlichen Regionen. Die staatlichen Strukturen sind oft zu schwach, um einen sozialen Ausgleich zu schaffen. Auch schwelen noch immer viele Konflikte, die während dem Zerfall der Staaten eskaliert sind. Ethnische, politische und soziale Unterschiede sowie psychische Wunden sind die Wurzel für viele Probleme in der Region. Hohe Arbeitslosigkeit und fehlende Perspektiven drängen Frauen in die Prostitution, viele fallen dem Menschenhandel zum Opfer.
CARE stärkt die Zivilgesellschaft
Der Hauptfokus der Arbeit von CARE liegt im Aufbau von zivilstaatlichen Strukturen, damit benachteiligte Personen ihre Interessen besser vor EntscheidungsträgerInnen vertreten können.
Zusätzlich erarbeitet CARE gemeinsam mit den verschiedenen Konfliktparteien friedensstiftende Maßnahmen: Dialogveranstaltungen und Infokampagnen vermitteln Menschenrechte und Toleranz auf breiter Basis. In Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro und Serbien unterstützt CARE lokale Netzwerke gegen Menschenhandel. In Russland arbeitet CARE für die soziale Integration von Menschen mit Behinderungen.