Sofortige Nothilfe in Katastrophengebieten
Wer alles verliert, braucht humanitären Beistand. Das gilt besonders für Menschen in Kriegs- und Katastrophengebieten. Kinder, Frauen, alte und kranke Menschen gehören zu den ersten, die Überlebenshilfe brauchen. Bei Katastrophen und in Krisenzeiten ist CARE durch seine Niederlassungen auf der ganzen Welt in der Lage, rasch und effizient zu helfen. CARE verteilt Lebensmittel, Wasser, Kleidung und Medikamente und baut Notunterkünfte für die Überlebenden. Insgesamt hilft CARE jährlich über 15 Millionen Menschen in Katastrophengebieten.
Frauen leiden besonders unter Katastrophen
Vergewaltigung wird in vielen Kriegen als strategische Waffe zur Destabilisierung des Zusammenhalts der Bevölkerung eingesetzt. CARE betreut die Frauen sowohl medizinisch als auch psychologisch und setzt sich auch auf politischer Ebene für ein Ende der Gewalt an Frauen ein. Während gewalttätiger Auseinandersetzungen sind Frauen häufig auf sich alleine gestellt. Ohne jegliche Rechte zu besitzen, müssen sie ihre Familien versorgen. CARE unterstützt Frauen durch Spar- und Kreditvereine, Weiterbildungen und kämpft mit ihnen um ihr Recht auf Landbesitz.
CARE bleibt auch nach der Katastrophe
Nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ arbeitet CARE meist jahrelang in den von Katastrophen betroffenen Regionen und unterstützt die Menschen beim Wiederaufbau. Zur besseren Vorhersage von Naturkatastrophen erstellt CARE koordinierte Notfallpläne und probt gemeinsam mit der Bevölkerung. Frauen werden gezielt in diese Aktivitäten miteingebunden. Katastrophenhilfe weist auch immer eine psychosoziale Komponente auf: Die Überlebenden müssen ihre Trauer bewältigen und die Angst vor der ungewissen Zukunft überwinden. CARE hilft den Menschen, wieder gesellschaftliche Strukturen zu schaffen, die den Zusammenhalt stärken und die Aufarbeitung der Geschehnisse erleichtern.