Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft
Kinder, die heute nicht zur Schule gehen, sind die AnalphabetInnen von morgen. Obwohl sich die Einschulungsrate in den letzten Jahrzehnten verbessert hat, gehen noch immer 75 Millionen Kinder im Grundschulalter nicht zur Schule, sondern müssen stattdessen oft unter unzumutbaren Bedingungen arbeiten. Kulturelle Barrieren versperren besonders Mädchen den Zugang zur Bildung. So sind 60 % aller Kinder, die nicht in die Volksschule gehen, Mädchen. In jedem Land jedoch, in dem die Zahl der Frauen mit Schulbildung um 1 % wächst, nimmt die Kindersterblichkeit um 5 % ab. CARE setzt sich auch mit politischer Lobbyarbeit dafür ein, dass jedes Kind die Möglichkeit auf einen Schulbesuch hat.
CARE bildet weiter
Zwei Drittel der 785 Mio. AnalphabetInnen weltweit sind Frauen. Analphabetismus bedeutet auch Armut, mangelnde Ernährung, unzureichende gesundheitliche Versorgung und Chancenlosigkeit. CARE leitet deswegen Alphabetisierungsprogramme für Erwachsene, besonders für Frauen. Zusätzlich ermöglicht CARE den Menschen auch eine Berufsausbildung: Nähen, Stricken, Töpfern, Körbeflechten und Tischlern wird gelehrt, CARE hält aber auch landwirtschaftliche Trainings ab. Besonders Frauen schaffen sich dadurch finanzielle Unabhängigkeit. Insgesamt hat CARE im Vorjahr rund 7,5 Mio. Menschen eine Schul- und Berufsausbildung ermöglicht.