CARE Patenschaften
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Nepal – Land der Katastrophen

Überflutungen, Erdbeben, -rutsche, Lawinen, Dürre und Brände haben die Bevölkerung Nepals in den vergangenen Jahren immer wieder heimgesucht. Die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt Nepals sind von diesen schweren Katastrophen entkräftet. Für Menschen, die ohnehin schon unter der Armutsgrenze leben, ist dies verheerend. In den vergangenen 33 Jahren wurden in Nepal im Durchschnitt zwei Menschen täglich durch eine Umweltkatastrophe getötet. Vor allem in der Region Terai ist die Zahl der Todesopfer erschreckend hoch.


Far-Western Region: Naturkatastrophen überstehen
In zwei Bezirken der Region (Kailali und Dadeldhura) ist die Armut erschreckend hoch. Es fehlt an Möglichkeiten, den Naturkatastrophen entgegen zu wirken und die Bevölkerung zu schützen. Der Großteil der EinwohnerInnen ist in der Landwirtschaft tätig. Erträge und Missernten sind daher stark von Umwelteinflüssen abhängig. „Wenn wir Wasser brauchen, um unsere Reisfelder zu bewässern, haben wir keines. Wenn die Pflänzchen noch klein und zart sind, kommt die Flut und zerstört sie", klagt eine Frau aus der gefährdeten Region. Auch alternative Einkommensquellen sollen die vollkommene Abhängigkeit von Natureinflüssen mindern.

CARE Projekt (Ziel des Projekts, Beneficiaries)
CARE bildet Gemeindemitglieder, MitarbeiterInnen von gemeinnützigen Organisationen und Jugendliche zu TrainerInnen aus: 14, 335 Menschen, vor allem Frauen, Kinder und Menschen mit Behinderung, in rund 30 Gemeinden und 30 Schulen werden dadurch erreicht.
Notfall- und Evakuierungspläne werden in 30 Schulen entwickelt und 390 Freiwillige aus den betroffenen Gemeinden werden an intensiven Workshop teilnehmen. Sie werden über das richtige Verhalten während einer Naturkatastrophe aufgeklärt, um Verluste und Zerstörung gering zu halten
•    Wie können Saatgut, Vieh, Nahrungsmittel und Häuser vor Überflutungen geschützt werden?
•    Wann und wohin müssen sich Kinder und Erwachsene in Sicherheit bringen?

CARE: Hilfe zur Selbsthilfe
Nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ unterstützt CARE die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten Nepals dabei, sich im Falle von Überflutungen, Erdbeben und Dürre in Zukunft selbst helfen zu können. Die Aktivitäten sind vielseitig: Koordinierte Notfallpläne werden erstellt und Evakuierungs- übungen erprobt, um Chaos zu verhindern und Menschenleben zu retten. ErsthelferInnen werden ausgebildet und Katastrophenschutzequipment an die ärmsten und am stärksten betroffen Gemeinden verteilt. Bauarbeiten, um den Schutz vor Hochwasser und Murenabgängen zu verbessern, werden mit den Gemeinden geplant und umgesetzt und Radiosendungen, Schulwettbewerbe und Theaterstücke zum Thema Katastrophenhilfe gestaltet. Weiters werden lokale Gemeinden und Behörden dabei unterstützt, Naturkatastrophen besser vorhersagen zu können.


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Stephanie Bouriel

Stephanie Bouriel
Projektreferentin

Projektfinanzierung
ECHO, Abteilung für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission 

gefördert durch die OEZA


Weltkarte Nepal
Nepal Landkarte
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