Nach den schweren Schäden, die der Wirbelsturm Ketsana 2009 hinterlassen hat, leidet die laotische Provinz Attapeu erneut. Nach dem verspäteten Einsetzen der Regenzeit, die schließlich um bis zu zwei Monte später und schwächer als gewohnt ausfiel, gefolgt von einer Dürreperiode, kam es zu Ernteausfällen, die je nach Region bis zu 80 Prozent der Ernte betrafen. Die Region ist nun von einer Hungerkatastrophe bedroht.
Besonders betroffen sind Familien in abgelegenen Ortschaften, die bis zu sechs Monate aufgrund der Wetterbedingungen von der Außenwelt abgeschnitten sind und daher auf eigene Ernten angewiesen sind. Zusätzlich sind die Gewässer als Folge von Wirbelsturm Ketsana und dürrebedingter geringer Wasserpegel weniger fischreich.
CARE Österreich, mit finanzieller Unterstützung von ECHO, der Abteilung für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission, unterstützt 1800 besonders von der Hungerkatastrophe bedrohte Haushalte mit Reis- und Gemüsesamen und Werkzeug (zur Pflanzung) bei der Wiederaufnahme ihrer Subsistenzwirtschaft. Ergänzend werden Schulungen zur Optimierung des Reis- und Gemüseanbaus und zur Nutzung von Wasserkraft angeboten und Wasserleitungen verlegt.
Projektfinanzierung: ECHO, Abteilung für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission
