Auf der Flucht vor der instabilen Situation in ihrem Heimatland kamen viele Irakerinnen und Iraker ins benachbarte Jordanien, wo sie mit neuen Problemen konfrontiert sind. Viele haben alles verloren, sind arbeitslos, ihre weitere Zukunft ist noch immer ungewiß. Das CARE-Projekt verbessert die Lebensbedingungen von irakischen Flüchtlingsfamilien in der jordanischen Hauptstadt Amman und hilft ihnen, besser mit ihrer Lage zurechtzukommen. Die CARE SozialarbeiterInnen erfassen die Situation der betroffenen Familien und beraten sie dann je nach Problemlage (rechtlich, psychologisch, finanziell, medizinisch etc.) bezüglich der angebotenen Unterstützungsmöglichkeiten. Bei Bedarf stellt CARE auch den Kontakt zwischen den Flüchtlingen und anderen Organisationen her und begleitet die Familien durch den Prozeß. Im Rahmen des Projektes bietet CARE Informationsveranstaltungen zu relevanten Themen wie verfügbare Unterstützungsmöglichkeiten, die rechtliche Situation der Flüchtlinge und die Bedingungen für eine Neuansiedelung in Drittländern.
2.100 der ärmsten Flüchtlingsfamilien werden mit den notwendigsten Alltagsgütern wie Decken, Kleider–und Hygieneartikeln wie Seife und Reinigungsmittel versorgt, die es ihnen ermöglichen, besser über den Winter zu kommen und wieder ein Stück würde und „Alltag“ zurück zu bekommen.
Projektfinanzierung: ECHO, Abteilung für Humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission
