CARE Patenschaften
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CARE-Projekte in Bangladesch

Sicherung der Existenzgrundlage

Bangladesch - Sicherung der Existenzgrundlage

CARE schafft in 29 Gemeinschaften in den nordwestlichen Bezirken Kurigram, Rangpur und Nilphamari eine verbesserte Zusammenarbeit von lokalen Behörden, Gemeinden und dem Privatsektor, damit diese effektiver mit den negativen Auswirkungen von extremen Regenfällen, Stürmen und Dürren sowie mit ökonomischen Problemen der ländlichen Bevölkerung umgehen können.

Das Projekt setzt einerseits auf die Bildung von Kapazitäten: Lokale Behörden bekommen Trainings für die Umsetzung von partizipativen Planungsprozessen, Analyse von Armut, Märkten und Wertschöpfungsketten und die Auswirkungen des Klimawandels. Frauen und Männer in Armut werden gezielt ausgebildet in Anbaumethoden, veterinärmedizinischen Dienstleistungen und Businessplanung. Frauen werden gestärkt und gefördert, ökonomisch und in Entscheidungsprozessen: Frauen generieren zusätzliches Einkommen
durch den Verkauf von Saatgut und Betriebsmitteln.

Insgesamt profitieren 80.000 Menschen, die in extremer Armut leben, von diesem CARE-Projekt. 

Projektfinanzierung
gefördert durch die OEZA CARE


Sicherung der Nahrungsmittelversorgung

Bangladesch - Sicherung der Nahrungsmittelversorgung

CARE hilft in den ärmsten Regionen im Nordwesten Bangladesch, wo 40% der Bevölkerung in Armut leben. Die wichtigste Einkommensgrundlage ist die Agrarwirtschaft. Trotz fruchtbarer Böden sind zu wenig Nahrungsmittel verfügbar, da die Landwirtschaft sich mit Umweltkatastrophen und mangelnder Information und Technologie konfrontiert sieht. CARE hält Schulungen ab, in denen die Entwicklung von Kooperationen im privaten Sektor und mit Ressourcenlieferanten (Samen, Viehbestand, Getreide) erworben wird.

Weiters ist die Spezialisierung von 270 Bauern und Bäuerinnen auf die Produktion von Heilpflanzen und die Gründung von Pflanzenschulen geplant. Die Verbesserung bestehender, sowie die Gründung weiterer Gemeinschaftsmärkte (kooperatives Marktsystem für Kollektive von KleinanbieterInnen) tragen maßgeblich zur Sicherung qualitativer Agrarprodukte (faire Preise) und Bereitstellung von zusätzlichen Arbeitsplätzen bei. Insgesamt hilft CARE mit diesem Projekt Menschen in 15.328 Haushalten, Armut und Hunger zu vermeiden.

 

Ein Beispiel einer auf Überschwemmungen ausgerichteten Strategie zur Existenzgrundlagensicherung: Viele Frauen wählen Entenzucht als zusätzliche Einkommensquelle. Entenzucht erfordert keine hohen Investitionen und zudem geringe Arbeitsintensität. Die Eier und das Fleisch können verkauft werden und so Geld bringen. Außerdem kommen Enten mit regelmäßigen Überschwemmungen und Vernässung besser zurande als Hühner.

Projektfinanzierung
EU CARE


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Flagge Bangladesch

CARE in Bangladesch

CARE lieferte die ersten Hilfspakete bereits 1949 nach Bangladesch (damals als Ostpakistan zu Pakistan gehörig). 1962 wurde das erste lokale Büro in der Hauptstadt Dhaka eröffnet. In den 60er Jahren leistete CARE Nothilfe bei Überflutungen und Wirbelstürmen.

Seit der Unabhängigkeit Bangladeschs 1971 wurden langfristige Projekte in den Bereichen Infrastruktur und ländliche Entwicklung, Existenzsicherung und Wasser/Gesundheits- versorgung umgesetzt.
Ab 2002 Schwerpunkt der Arbeit von CARE auf der Umsetzung der Rechte der Bevölkerung im zivilgesellschaftlichen, politischen, ökonomischen und sozialen Bereich.


Presseinformationen

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Wien, 16. Nov. 2007 – Nachdem gestern Abend der Wirbelsturm „Sidr“ über die Südküste ...

Wien, 15. Okt. 2007 – „Über 850 Millionen Menschen leiden weltweit an Hunger. Der ...

Genf/Wien, 3. August 2007 – Mehr als 20 Millionen Menschen sind inzwischen in den von ...