Armut trotz Wandel
Obwohl manche Länder Asiens einen sozialen, kulturellen und ökonomischen Wandel erleben, bleibt die Realität des Kontinents dieselbe: Mehr als zwei Drittel der Ärmsten weltweit leben in Asien, 800 Millionen Menschen müssen von weniger als 1 Dollar täglich leben. 70% davon sind Frauen und Mädchen. Naturkatastrophen treffen Asien von allen Kontinenten am stärksten: Flutkatastrophen, Taifune, aber auch Dürren rauben jährlich fast 200 Millionen Menschen den Lebensunterhalt und oft auch Familienangehörige. Rund 42% der unterernährten Kinder weltweit leben in Asien.
CARE hilft langfristig
CARE arbeitet in Asien in den Bereichen Katastrophenprävention, Ernährungssicherung, Bildung und Wasser- und sanitärer Grundversorgung. In Ost Timor leitet CARE Österreich Ernährungszentren, lehrt die optimale Nutzung der spärlichen Ressourcen sowie ökologische Anbaumethoden. Mit LAFAEK, dem Krokodil, produziert CARE in Ost Timor das einzige Magazin in der Landessprache Tetum. SchülerInnen werden über Demokratie, Frieden und Kinderrechte ebenso aufgeklärkt wie über Ernährung und Hygiene. In Indonesien unterstützte CARE nach dem Tsunami die Bevölkerung beim Wiederaufbau. Nach wie vor wird psychosoziale Hilfe angeboten, denn die Opfer der Katastrophe leiden nach wie vor unter den traumatischen Erlebnissen.
CARE stärkt Frauen
Jedes CARE-Projekt muss die Förderung und Beteiligung von Frauen gewährleisten. In vielen Regionen Asiens sind Frauen massiv benachteiligt und können ihre Rechte nicht einfordern. In Nepal bindet CARE Frauen deshalb aktiv in Katastrophenschutz-Komitees ein, hilft bei der Gründung von Sparvereinen und Kleinstunternehmen für ihre finanzielle Unabhängigkeit. Zusätzlich fordert CARE die Umsetzung der UNO-Resolution 1325, wonach Frauen und Mädchen stärker in Friedensprozesse in Konfliktregionen eingebunden werden müssen.