Armut, verschmutzes Wasser, Unterernährung
Die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung lebt in extremer Armut. Mehr als die Hälfte Afrikas hat keinen Zugang zu sauberem Wasser. Die Folgen sind fatal: Jedes 6. Kind stirbt vor seinem 5. Geburtstag an einer vermeidbaren Krankheit vor allem übertragen durch verschmutztes Wasser. Bis zu 30 % der Kinder werden als unterernährt eingestuft. Der Zugang zu Bildung lässt keine Hoffnung für den Kontinent aufkommen: 30 % der Kinder Afrikas südlich der Sahara können die Schule nicht besuchen, vorwiegend Mädchen. Ein Drittel der Frauen gelten als Analphabetinnen.
HIV/AIDS: ein ökonomisches Problem
Zwei Drittel der rund 33,2 Mio. HIV-Infizierten weltweit leben südlich der Sahara. Nur wenige können mit den lebensverlängernden anti-retroviralen Medikamenten versorgt werden. Besonders jüngere Menschen erkranken an dem tödlichen Virus, worunter auch die Wirtschaft vieler Länder leidet und wodurch die gesamte wirtschaftliche und soziale Entwicklung Afrikas beeinträchtigt wird. Alleine in Afrika hat HIV/AIDS bereits 12 Millionen Kinder zu Waisen gemacht. Naturkatastrophen, wie abwechselnde Dürre- und Flutperioden und anhaltende Bürgerkriege schwächen die Menschen zusätzlich.
CARE hilft jährlich über 29 Millionen Menschen in Afrika
Die Hilfe von CARE in Afrika ist vielfältig. In Nothilfelagern in den Krisenregionen werden Hunderttausende von Flüchtlingen versorgt. In Darfur ist CARE der größte ausführende Partner des UN-Welternährungsprogramms und verteilt jeden Monat Nahrungsmittel an 300.000 Menschen im Sudan und an 56.000 im Tschad. CARE betreut außerdem fast 200.000 Menschen aus Somalia in den Flüchtlingslagern von Dadaab im Nordosten von Kenia. Insgesamt betreibt CARE jährlich etwa 440 Projekte in Afrika, die über 29 Millionen Menschen zu Gute kommen. Vor allem der Hilfe für Frauen hat sich CARE verschrieben: In Burundi und Uganda stärkt CARE Österreich Frauenrechte und hilft nach sexuellen Übergriffen.