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Welt-Alphabetisierungstag – 8. September: Krieg und Flucht verhindern Ausbildung von Mädchen
CARE: Keine Entwicklung ohne Ausbildung von Frauen und Mädchen
Menschen, die in Flüchtlingslagern gelandet sind, kämpfen oft ums Überleben. Die Schule rückt damit in den Hintergrund. Es fehlt vielfach nicht nur an Bildungseinrichtungen, oft ist es auch zu gefährlich zur Schule zu gehen. Vor allem Mädchen beenden oft nicht einmal ihre Grundschulausbildung. Schätzungen gehen davon aus, dass von den etwa 75 Millionen Kindern, die keine Schule besuchen, 60 Prozent Mädchen sind.
„Damit sind nicht nur diese Mädchen, sondern auch folgende Generationen in der Armutsfalle gefangen“, betont Schelander. Frauen, die selbst in die Schule gegangen sind, bekommen später Kinder und legen auch mehr Wert auf deren Ausbildung. Entscheidend ist aber nicht nur Grundschulabschluss. Vor allem eine weiterführende Qualifikation von Mädchen und Frauen trägt zur positiven Entwicklung bei.
Bildung ist deshalb auch in einem Programm zur Frauenförderung von CARE in Nepal, das von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt wird, ein wichtiger Bestandteil: Der Süden des Landes hatte lange Jahre unter dem Bürgerkrieg gelitten. Die Armut ist in diesen Landesteilen besonders gravierend. „Frauen haben nicht nur das Recht auf Bildung, Bildung verschafft ihnen erst die Möglichkeit, zu ihren Rechten zu kommen“, erläutert Schelander. „Wenn sie zu ihrem Recht kommen, dann ist das ein wesentlicher Schritt in ein würdevolles Leben.“
Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an: Mag. Angelika Rädler, 01/715 0 715-39 oder 0676/83 715 1 715 E-Mail: angelika.raedler(at)care.at
CARE zählt zu den weltweit größten internationalen Hilfsorganisationen: 14.500 MitarbeiterInnen arbeiten in über 70 Projektländern an der Vision einer Welt ohne Armut. CARE blickt auf mehr als 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat allgemeinen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und ist politisch und weltanschaulich unabhängig. Der Sitz der internationalen Hilfsorganisation ist Genf. CARE Österreich betreut derzeit etwa 30 Projekte in Afrika, Asien, Südamerika und Südosteuropa und ist mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet.
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