„Trotz der Unruhen konnte CARE in beiden Regionen weiterarbeiten“, berichtet Schelander. „Doch all unser Nachschub kommt größtenteils über die Hauptstadt ins Land.“ Derzeit gebe es nur eine Straße, über die alle Hilfslieferungen in den Osten transportiert würden. Schelander geht davon aus, dass CARE noch knapp einen Monat mit gelagerten Hilfsmitteln weiterarbeiten kann. „Unser Länderbüro arbeitet intensiv daran, andere Routen zu ermitteln und Nachschub zu erhalten.“ Obwohl das Leben in N’Djamena sich langsam wieder beruhige, sei der Friede laut Schelander sehr fragil: „Ohne Stabilität sind auch unsere Projekte in Gefahr. Und damit auch die Flüchtlinge, denen wir helfen wollen.“
CARE unterstützt 60.000 Flüchtlinge im Osten des Landes, die aus dem Sudan vor den Kämpfen in der Provinz Darfur geflohen sind. Zusätzlich integriert CARE 14.000 Tschader, die in dieser Region leben, in die Hilfsprojekte. Auch im Süden des Landes benötigen Flüchtlinge Hilfe: CARE unterstützt dort 30.000 Menschen, die aus der Zentralafrikanischen Republik flohen und im Tschad Schutz suchen.
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