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Mosambik: Langfristige Hilfe für Opfer von „Favio“ startet
CARE-Mitarbeiter aus Österreich hilft in Vilanculos
Etwa 35.000 Familien und damit an die 134.000 Menschen sind von den Zerstörungen durch den Wirbelsturm betroffen. Zuvor hatten in Mosambik schon etwa 120.000 Menschen durch schwere Überflutungen ihr Hab und Gut verloren. CARE verteilt an etwa 50.000 Betroffene Wasseraufbereitungsmittel, Kochgeschirr, Zelte und Decken.
Um langfristig zu helfen, wird CARE auch Saatgut und Landwirtschaftsgeräte für die Betroffenen zur Verfügung stellen. Denn auch ein Großteil der Ernte ist durch die Naturkatastrophen zerstört worden. Nach Regierungsangaben sind 20.800 Hektar betroffen. Die Gefahr einer Hungersnot ist damit groß.
In den von „Favio“ am stärksten betroffenen Gebieten ist auch das Gesundheits- und Bildungssystem stark beeinträchtigt. In der Region um Vilanculos wurden ein Spital und 17 Gesundheitszentren zerstört. Auch in den meisten Schulen hinterließ der Wirbelsturm eine Spur der Verwüstung.
„Die Straßen sind ein Labyrinth aus Kabeln und Schutt. Entwurzelte Bäume und Verkehrsschilder versperren die Wege. Das Dach des Krankenhauses ist kaum mehr vorhanden. Die neue, erst vor 6 Monaten eröffnete Markthalle wurde komplett zerstört“, beschreibt der Österreicher Andreas Peham die Zerstörungen durch Favio in Vilanculos.
Andreas Peham ist derzeit für CARE direkt in Vilanculos tätig. Der Oberösterreicher arbeitet seit knapp einem Jahr in einem Projekt zur wirtschaftlichen Entwicklung in Mosambik und war davor für CARE in Tansania tätig.
CARE in Mosambik: CARE begann seine Tätigkeit in Mosambik 1986: Humanitäre Hilfe und Nahrungsmittel-Versorgung stellten anfangs die Hauptaufgaben dar. Nach dem Ende des Bürgerkrieges verlagerten sich die Schwerpunkte zu Projekten in den Bereichen: Landwirtschaft und Wasserversorgung, HIV/AIDS, Bildung, Gesundheit sowie Kleinkredite. Durch spezielle Programme werden Kinder, die von HIV/AIDS und dessen Auswirkungen betroffen sind, betreut. Des Weiteren stellt die Aus- und Weiterbildung von Mädchen einen Schwerpunkt der Arbeit von CARE in Mosambik dar.
Andreas Peham steht für Telefoninterviews gerne zur Verfügung.
CARE-Spendenkonto: PSK 1.236.000 (BLZ 60.000) www.care.at/spenden
Für weitere Informationen oder Interviews wenden Sie sich bitte an: CARE Österreich: Mag. Angelika Rädler, Tel. 01/715 0 715-39, 0676/83 715 1 715 E-Mail: angelika.raedler(at)care.at
CARE zählt zu den weltweit größten internationalen Hilfsorganisationen: 14.500 MitarbeiterInnen arbeiten in rund 70 Projektländern an der Vision einer Welt ohne Armut. CARE blickt auf mehr als 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus I bei den Vereinten Nationen und ist politisch und weltanschaulich unabhängig. Der Sitz der internationalen Hilfsorganisation ist Genf. CARE Österreich betreut derzeit 40 Projekte in Afrika, Südamerika, Asien und Südosteuropa und ist mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet.
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