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Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, 25.11.: Nord-Uganda: Gewaltopfer leiden trotz Waffenruhe
Expertin aus Uganda zu Gast in Wien - Interviewmöglichkeit
Genaue Zahlen zur Gewalt gegen Frauen in der Kriegsregion liegen nicht vor. Expertinnen und Experten gehen aber davon aus, dass der Bürgerkrieg in Uganda zu jenen zählt, in denen gerade sexuelle Gewalt in höchsten Maß als „Waffe“ eingesetzt worden ist. Pader ist eine der am stärksten vom Konflikt betroffenen Regionen: 290.000 Menschen – fast die gesamte Bevölkerung – musste in Camps flüchten. Finanziert von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit unterstützt CARE hier unter anderem auch Opfer von Gewalt. Sie erhalten beispielsweise psychosoziale Betreuung. Musik- und Tanztherapie helfen die Traumatisierungen zu verarbeiten. In Radiosendungen verbreitet CARE auch Wissen über Frauenrechte, um die Position der Frauen zu stärken und ihnen neue Chancen zu geben. Die ausgebildete Krankenschwester Judith Adokorach ist seit drei Jahren für CARE in Projekten zur Unterstützung für Frauen, die in Uganda Opfer von Gewalt geworden sind, tätig. Seit März leitet sie die Programme zu sexueller Gewalt. Sie ist von 24.11. bis 28.11. in Wien und steht gerne für Interviews (in Englisch) zur Verfügung. Für Interviewtermine, weitere Informationen oder Bildmaterial wenden Sie sich bitte an: Mag. Angelika Rädler, 01/715 0 715-39 oder 0676/83 715 1 715 E-Mail: angelika.raedler(at)care.at CARE zählt zu den weltweit größten internationalen Hilfsorganisationen: 14.500 MitarbeiterInnen arbeiten in über 70 Projektländern an der Vision einer Welt ohne Armut. CARE blickt auf mehr als 60 Jahre Erfahrung im Bereich der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zurück, hat Beraterstatus I bei den Vereinten Nationen und ist politisch und weltanschaulich unabhängig. Der Sitz der internationalen Hilfsorganisation ist Genf. CARE Österreich betreut derzeit über 30 Projekte in Afrika, Asien, Südamerika und Südosteuropa und ist mit dem Österreichischen Spendengütesiegel ausgezeichnet.
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