Borges Fotos zeigen Frauen, denen es mit Hilfe von CARE gelungen ist, in ihren Dorfgemeinschaften viel zu bewegen, auch wenn die Umstände gegen sie sprachen. Durch Courage und Beharrlichkeit haben sie sich aus der Opferrolle befreit. Ihre Erfolgsgeschichten machen Mut und zeigen: Die Zukunft ist weiblich.
60 Prozent der Menschen, die mit weniger als einem Dollar am Tag auskommen müssen, sind Frauen. Doch sie sind es, die die Hälfte aller Nahrungsmittel produzieren, die sich um die Ausbildung ihrer Kinder kümmern und die Familie zusammenhalten. Sie sind es auch, die die Welt verändern: So wie Abay, die Phil Borges in Äthiopien getroffen hat. Als Mädchen sollte sie beschnitten werden, es gelang ihr aber die Flucht. Acht Jahre später kehrte sie in ihr Dorf zurück, dreht mit CARE einen Film zu Genitalverstümmelung und sorgt damit dafür, dass die Clanführer mit der menschenverachtenden Tradition brachen.
Durch die Unterstützung der BAWAG P.S.K. sind die Bilder von Phil Borges, der für seine Arbeit schon mehrfach ausgezeichnet wurde, ab 16. März 2010 im Porgy & Bess in Wien zu sehen. Zur Eröffnung der Ausstellung stellt Mercedes Echerer einige der unbekannten, aber herausragenden Frauen vor. Christa Kummer spricht mit der Geschäftsführerin von CARE Österreich, Andrea Wagner-Hager, über die Projekte der internationalen Hilfsorganisation. Im Anschluss daran steht mit „Don Byron featuring D.K. Dyson“ ein Abend, der die Gospel-Tradition in die Gegenwart bringt, auf dem Programm.
Fotos zum Download auf www.care.at/pressefotoarchiv
„Frauen verändern die Welt“
Eine CARE-Fotoausstellung mit Bildern von Phil Borges
Ab 16. März 2010, 20.30 h
im Porgy & Bess, 1010 Wien, Riemergasse 11
Info: www.care.at, www.porgy.at

Bildband „Frauen verändern die Welt“ erschienen bei Frederking und Thaler.
Für weitere Informationen, Interviews und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Mag. Angelika Rädler, 01/715 0 715-39 oder 0676/83 715 1 715
E-Mail: angelika.raedler(at)care.at
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