CARE Patenschaften
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Uganda: Der Aufstieg von Kahungye

Aine, zweite von links, und andere Frauen des Dorfes tauschen regelmäßig ihre Erfahrungen mit neuen Anbaumethoden aus.

Mit Hilfe von CARE haben auch die Kinder von Kahungye ihr eigenes Projekt gestartet: Ein Kaninchen-Projekt.

Mit den landwirtschaftlichen Methoden, die CARE vermittelt hat, ernten die Frauen von Kahungye nun genug Matooke (Koch-Bananen), um ihre Familien zu ernähren.

CARE-Mitarbeiterin Eva Kintu berichtet von ihrem Besuch im Dorf Kahungye in Uganda. Ein ganzes Dorf wurde von einem CARE-Landwirtschafts- Projekt motiviert, selbst die Kinder haben ihr eigenes Projekt begonnen: Sie züchten Kaninchen!

Aine gibt Ratschläge zu Aussaat und Ernte
Bei meinem Besuch des Dorfes Kahungye habe ich Aine getroffen. Sie war umringt von einer Gruppe Menschen in ihrem Gemüsegarten und gab Ratschläge zu Aussaat und Ernte. Aine hat vom Landwirtschaftsprojekt von CARE in Uganda profitiert, das fachliche Ratschläge vermittelt und Schulungen anbietet. Sie hat ihr Wissen genutzt, ihre Anbaumethoden verbessert und damit mehr geerntet, um ihre Familie zu ernähren.

Frauen finden ihren Platz in der Gemeinschaft
Außerdem hat sie für sich und andere Frauen eine neue Rolle in der Gemeinde gefunden. So wie die meisten glaubte auch Aine lange Zeit daran, dass Planung und Entwicklung Männerarbeit sind. Seit CARE in ihrem und anderen umliegenden Dörfern war, ist diese Ansicht verschwunden.

"Das Gold, das wir selbst besitzen"
"CARE hat uns die Augen geöffnet und das Gold gezeigt, das wir selbst besitzen" sagt Aine. "CARE hat den Frauen Wissen und Fähigkeiten vermittelt und uns zur weiteren Entwicklung unserer Haushalte ermutigt." Und Aine hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Wissen an andere weiter zu geben. Sie lässt Menschen, die nicht an den CARE-Schulungen teilnehmen konnten, an ihren neu erworbenen Kenntnissen teilhaben.

Frauengruppen testen neue Anbaumethoden
"Manchmal ist die Ausführung nicht so einfach, also habe ich acht Frauen zusammen gebracht, damit wir in einer Gruppe arbeiten. Wir haben all unsere Gärten gemeinsam bewirtschaftet. Das hat die Arbeit vereinfacht, und wir erhalten mehr in weniger Zeit. Die Methoden, die uns CARE gezeigt hat, sind simpel, führen jedoch zu einem erstaunlichen Ergebnis." sagt Aine.

Familien können sich durch Eigenanbau erhalten
Die Gruppe stieg seitdem auf achtzehn Frauen und sechs Männer an. Die meisten haben nun das ganze Jahr über Gemüse und können ihre Ziegen füttern. Sogar Aines Kinder haben ein eigenes Projekt gestartet: Ein Kaninchen-Projekt. Das Bewusstsein, selbst aktiv für eine ausgewogene Ernährung zu sorgen, hat auch vor den Kindern nicht halt gemacht.

Gemeinsames Projekt bringt Schulgebühren für alle Kinder
"Ein weiteres Vorhaben, das wir noch umsetzen möchten, ist die Eukalyptusbäume, die wir gemeinsam gepflanzt haben, zu ernten." Das Projekt kam durch den Rat von CARE zustande. Sollte alles nach Plan verlaufen, sind durch die Ernte die Schulgebühren aller Kinder des Dorfes bezahlt, sogar für die älteren Kinder.


Mit € 50 können wir eine CARE-Schulung für Frauen wie Aine abhalten und ein weiteres Dorf in Uganda dazu ermutigen, sich selbst mit Nahrungsmittel zu versorgen und die Schulbildung ihrer Kinder zu finanzieren.



Presseaussendung:
CARE zu den Wahlen in Uganda: Neue Regierung wird an Konfliktbewältigung gemessen werden