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Sudan: Humanitäre Krise in Darfur darf nicht vergessen werden

CARE versorgt 400.000 Menschen mit Lebensmittel in Darfur

Zwei mobile Kliniken aus Österreich versorgen etwa 800 Menschen pro Woche

CARE betreibt ein therapeutisches Ernährungszentrum in Nyala für mehr als 100 unterernährte Kinder pro Tag

Die Flutkatastrophe darf andere Krisenregionen nicht aus dem Bewusstsein verdrängen. Die humanitäre Krise in Darfur ist noch längst nicht zu Ende. Hilfe wird immer noch dringend gebraucht.

Hilfe für Flutopfer darf nicht zu Lasten anderer Krisenregionen gehen
CARE zeigt sich besorgt, dass die dringend notwendige humanitäre Unterstützung nach der Flutkatastrophe in Südasien öffentliche Aufmerksamkeit und wichtige Hilfsmittel langfristig aus anderen Krisen- und Armutsgebieten abziehen könnte.

Mediale Aufmerksamkeit: Impuls für stärkere globale Armutsbekämpfung
Gleichzeitig hofft CARE, dass die Tragödie im Indischen Ozean weltweit Not- und Entwicklungshilfe wieder an die Spitze der politischen und öffentlichen Agenda setzt.

Sudan: Längster und blutigster Bürgerkrieg Afrikas
Ein Beispiel ist der Sudan. Damit das am 9. Januar geschlossene Friedensabkommen zwischen dem Norden und Süden tatsächlich den längsten und blutigsten Bürgerkrieg Afrikas beendet, muss die internationale Gemeinschaft dort langfristig engagiert bleiben. Nach der Unterzeichnung des Abkommens dürfen diplomatische Anstrengungen und humanitäre Hilfe jetzt nicht nachlassen, sondern müssen verstärkt werden.

Darfur: CARE intensiviert Nothilfe weiter
In der westsudanesischen Provinz Darfur, seit zwei Jahren umkämpft und im Friedensvertrag ausgeklammert, intensiviert CARE deshalb seine Nothilfe für hunderttausende Vertriebene und Flüchtlinge weiter.

CARE-Nothilfe im Sudan
• CARE versorgt monatlich 400.000 Menschen mit Lebensmittel in Darfur.
• Ebensoviele Menschen werden mit Decken, Seifen, Wasserkanistern und anderen überlebensnotwendigen Hilfsgütern versorgt.
• Im El Sharif Flüchtlingslager in Nyala werden 10.000 Menschen medizinisch betreut. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gesundheitssicherung von schwangeren Frauen, HIV/AIDS Kranken und auf reproduktiver Gesundheits.
• Zwei mobile Kliniken aus Österreich versorgen rund um Nyala etwa 800 Menschen pro Woche.
• CARE betreibt ein therapeutisches Ernährungszentrum in Nyala für mehr als 100 unterernährte Kinder pro Tag.
• CARE versorgt 265.000 Flüchtlinge in 5 Flüchtlingslagern mit Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen und Hygieneartikel.

CARE im Tschad.
CARE leitet vier von zwölf Flüchtlingslagern und betreut dort 47% (80.175) aller Flüchtlinge. CARE Camps: IRIDIMI (15.008 Flüchtlinge), AMNABAK (11.142 Flüchtlinge), MILE (13.753 Flüchtlinge), BREDJING Camp (40.272 Flüchtlinge)