CARE Patenschaften
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Simbabwe: Angst vor der Cholera

Bohrloch in Simbabwe: Mit der Unterstützung von CARE bekommt ein Dorf sauberes Wasser.

Wie in all seinen Projekten sorgt CARE auch in Simbabwe für die Beteiligung und Mitverantwortung von Frauen.

Zwischen August 2008 und Juni 2009 erkrankten über 100.000 Menschen in Simbabwe an Cholera, fast 4.300 Menschen fanden den Tod. Gerade die schlecht ausgestatteten Krankenhäusern und Kliniken trugen zur Verbreitung der Cholera bei. CARE sorgt nun mit einem neuen Projekt, finanziert von der Europäischen Union, für bessere Wasser- und Hygienestandards in allen Gesundheitseinrichtungen in den Bezirken in Masvingo und Mwenezi.

Kein sauberes Wasser
„Um einem erneuten Cholera-Ausbruch vorzubeugen, sanieren wir sämtliche Wasser- und Sanitäreinrichtungen in den Kliniken. Das ist eine der wichtigsten Lehren, die wir aus der letzten Epidemie gezogen haben“, sagt Carol Sherman – Länderdirektorin von CARE in Simbabwe. Nach dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Simbabwe ist auch die Tatsache, dass die Mehrheit der ländlichen Haushalte keinen Zugang zu sauberem Wasser hat, einer der Gründe für die rasche Verbreitung der Cholera im Land.

CARE saniert Wasserstellen
Die meisten Wasserstellen wurden nach der Unabhängigkeit in den 80er Jahren errichtet und sind mittlerweile unbrauchbar. Die Menschen müssen verschmutztes Wasser aus Flüssen und Staudämmen trinken um zu überleben. CARE Simbabwe widmet sich auch diesem Problem: Dringend gebrauchte Wasserstellen und Bohrlöcher werden wieder instand gesetzt, 187 konnten bereits freigegeben werden, weitere sind in Arbeit. Neben Hygieneaufklärung half CARE bereits mit Hygiene-Paketen (mit Wasserkanistern, Seife, Wasserreinigungstabletten, Salz gegen Dehydrierung) für 100.000 Menschen um die Verbreitung der Cholera einzudämmen.

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