CARE-ExpertInnen berichten von der Klimakonferenz
Jene, die am wenigsten zum weltweiten CO2-Aussstoß beitragen, leiden am massivsten: Heute schon suchen Dürren oder Fluten sogenannte Entwicklungsländer heim. „Während reiche Länder daran interessiert sind ihre Wirtschaft zu schützen, leben die Menschen in den armen Ländern bereits am Existenzminimum. Die Auswirkungen des Klimawandels drängen sie noch weiter an den Abgrund“, erklärte Angie Dazé, CARE-Expertin für Anpassung. „Wir müssen den Menschen helfen, sich an die veränderten Bedingungen anpassen zu können."
CARE für Mitsprache der Bevölkerung
"Wie können die Auswirkungen von einem Temperaturanstieg von 2°C oder dem Ansteigen des Meeresspiegels um rund 1,5 Meter nicht ernst genommen werden?", fragt Bea Spadacini, CARE Kommunikations- und Medienbeauftragte. Alleine die fortschreitende Abholzung der Wälder bedroht 300.000 bis zu 1,2 Mrd. Menschen. „CARE stärkt die Mitsprache der Menschen, die von der Abholzung besonders betroffen sind. Lokale Gemeinschaften und indigene Bevölkerungsschichten müssen ihre Bedürfnisse einbringen können“, so Phil Franks, CARE-Experte für natürliche Ressourcen, Armut und Umwelt.
Abholzung in Nepal
Auch Bhola Bhattarai, Generalsekretär des Verbands für die gemeinschaftliche Nützung der Wälder Nepals (FECOFUN), einer Partnerorganisation von CARE nimmt an der 14. UNO-Klimakonferenz teil: "Wir erarbeiten gemeinsam mit lokalen Gemeinschaften und der indigenen Bevölkerung Alternativen zur Abholzung." In Nepal ist die Abforstungs-Rate mit 1,7% besonders hoch. Bhattarai will Bewusstsein für die Rechte und Verantwortung gegenüber den 20.000 Forstwirtschafts-Gruppen in Nepal zu schaffen. „Die Wälder können nicht geschützt werden, ohne auf die Bedürfnisse der dort ansässigen Menschen zu hören.“










