23.2.2007: Anreise über Maxixe.
Die ersten Zerstörungen werden 70 km vor Vilankulo sichtbar: Dächer wurden hier durch den Sturm abgedeckt. Die Kleinstadt Pambarra ist komplett leergefegt, viele der Häuser sind aber dennoch kaum beschädigt.
Schlammbedeckte Vegetation
10 km vor Vilankulo wird die Landschaft plötzlich braun-grau, die grüne Vegetation fehlt vollkommen. Die Landschaft hat einen düsteren Charakter, sämtliche Blätter wurden von den Bäumen gerissen.
Vilankula ist komplett verwüstet
In Vilankulo selbst wird das Ausmaß der Zerstörung sichtbar: kein einziges Haus blieb unbeschädigt. Die Straßen sind ein Labyrinth aus Kabeln und Schutt. Entwurzelte Bäume und Verkehrsschilder versperren die Wege, das Dach des Krankenhauses ist kaum mehr vorhanden, die neue, erst vor 6 Monaten eröffnete Markthalle wurde komplett zerstört. Sämtliche Straßen der Stadt sind durch Schutt verwüstet.
"Wir müssen weiter machen"
Dennoch ist die Stadt weit entfernt davon, eine Geisterstadt zu sein: Im Stadtzentrum treffe ich auf meine ehemalige Gemüseverkäuferin, die beim alten Markt ein paar Tomaten, Zwiebeln und Avocados verkauft: "Es ist zwar furchtbar, aber trotzdem müssen wir weitermachen!" sagt sie, mit einem zaghaften Lächeln auf ihren Lippen.
Ihre CARE-Spende!
Mit 45 Euro können wir eine Familie nach einer Katastrophe mit Nahrung, Trinkwasser und Medikamenten versorgen.![]()









