Die ärmsten Bevölkerungsschichten würden bereits Mahlzeiten auslassen und sich von Beeren ernähren. Viehzüchter seien gezwungen, ihre Tiere zu Tiefstpreisen zu verkaufen, um sich noch mit Lebensmitteln eindecken zu können. „Damit müssen sie aber die Basis ihres Lebensunterhalts aufgeben, mit gravierenden Folgen für ihre Zukunft“, betont Wagner-Hager. Den Höhepunkt der Krise erwartet CARE im Juni oder Juli.
CARE bittet dringend um Spenden!
PSK 1.236.000 (BLZ 60.000) – Kennwort „Haiti“
Bereits 2005 war das Land von einer Hungersnot heimgesucht worden. „Die Staatengemeinschaft darf die Fehler von damals nicht wiederholen“, warnt Wagner-Hager. „Die Hilfe von Seiten der Geber kam damals zögerlich. Wir können nicht wieder warten, bis die Bilder hungernder Kinder um die Welt gehen. Nur wenn sofort geholfen wird, kann die Hungerkatastrophe abgewendet werden.“
„So wie 2005 die Welt noch im Bann des Tsunamis stand, so liegt jetzt der Fokus der Geldgeber auf Haiti. Millionen Menschen im Niger dürfen nicht vergessen werden“, erklärt Wagner-Hager. So seien die Hilfsmaßnahmen des Welt-Ernährungsprogramms zur Zeit nur zur Hälfte finanziert. ![]()
Die CARE-Hilfe läuft bereits an! CARE plant 660.000 Menschen in den am stärksten betroffenen Regionen mit so genannten Cash-for-Work-Programmen zu unterstützen. Mit dem verdienten Geld können sie Lebensmittel und Saatgut kaufen. Zudem sollen Lebensmittel an Schulkinder verteilt werden und Viehzüchter einen besseren Zugang zu Trinkwasser und Futter für ihre Herden erhalten.










