CARE Patenschaften
Direkt zum Seiteninhalt...

Gaza: CARE setzt Hilfslieferungen fort

Zerbombte Häuser: Die CARE-Hilfe bringt Plastikplanen, um die zerstörten Fenster notdürftig zu reparieren. Die Nächte in Gaza sind bitterkalt.

CARE versorgt Spitäler und Flüchtlingslager mit frischen Lebensmitteln.

Notlager in Schulen: Den Menschen fehlt es an allem: Decken, Matratzen, Wasser ...

Frauen und Kinder sind in größter Gefahr. Schwangere sterben bei der Geburt, Säuglinge können nicht medizinisch versorgt werden.

Erstmals seit Beginn der Kämpfe in Gaza musste CARE die Hilfslieferungen am Donnerstag aussetzen. Wie die CARE-Leiterin in den Palästinens. Gebieten, Martha Myers, berichtete, hatten "heftige Bombardements um die Vorratslager und Verteilungszentren herum" CARE-MitarbeiterInnen massiv gefährdet und Auslieferungen unmöglich gemacht.

Vergebliches Warten
Am Freitag konnte CARE die Hilfslieferungen wieder aufnehmen. Zwei Spitäler, denen CARE erst kürzlich medizinische Geräte ud Medikamente bringen konnte, wurden durch die schweren Bombenangriffe vom Tag zuvor schwer beschädigt. "Die Menschen in den Flüchtlingslagern warten vergebens auf Hilfe. In der Nacht hat es nur 5 Grad, es gibt keine Heizung und keinen Strom," so Myers weiter.

CARE-Spendenkonto: PSK 1.236.000 (BLZ 60.000)

Mehr Hilfe wird benötigt
Insgesamt konnte CARE bereits 160.000 Menschen im Gazastreifen Hilfe bringen. Doch die Situation für die palästinensische Bevölkerung verschlechtert sich immer mehr. "Wir können nicht genug Hilfsgüter nach Gaza bringen und bei weitem nicht allen Menschen helfen, die unsere Hilfe unbedingt brauchen würden," sagt Martha Myers. Am Donnerstag konnten noch 1.300 Familien mit frischem Gemüse versorgt werden, bevor CARE seine Arbeit aussetzen musste.

Schwangere und Neugeborene in Gefahr
Am Freitag verteilte CARE Milchpulver an 600 Kleinkinder im Norden des Gazastreifens. Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder sind besonders wichtig, da die Unterernährung stark zunimmt. Nach UN-Angaben leben im Gazastreifen 40.000 schwangere Frauen, täglich kommen etwa 170 Kinder zur Welt. Frauen und Säuglinge sterben bei der Geburt zuhause oder auf dem Weg in die Spitäler. Rettungsfahrzeuge können sie nicht erreichen.

 


CARE leistet dringende Nothilfe
CARE hat in den vergangenen Tagen 20 Tonnen frisches Obst und Gemüse verteilen können, sowie wichtige Hilfsgüter wie Medikamente, medizinische Geräte, Decken, Hygiene-Pakete, Babynahrung, Plastikplanen und andere Materialien, um die zerbrochenen Fenster der Häuser zu reparieren, damit die Menschen nicht der Kälte ausgesetzt sind.

CARE ist eine der größten unabhängigen Hilfsorganisationen und leistet Hilfe in fast 70 Ländern der Welt. CARE arbeitet seit 1948 (mit einer Unterbrechung zwischen 1984 und 1994) in Israel, dem Westjordanland und dem Gazastreifen beginnend mit Hilfsprojekten für Flüchtlinge des Holocausts. Derzeit arbeiten 18 CARE-MitarbeiterInnen an der Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen.

[zurück]