Humanitäre Krise verschlimmert sich
60.000 Menschen leiden in Bangladesch bereits an Durchfall, Haut- und Atemwegserkrankungen. Die Preise für Nahrungsmittel steigen ins Unermessliche. Viele landwirtschaftliche Produkte und Samen wurden durch die Flut vernichtet. Auch steht der Ramadan im September bevor, der eine weitere Verteuerung bedeutet. Viele Menschen liefern ihre Existenz Geldverleihern aus, um nicht zu verhungern oder ziehen in die bereits überfüllten Städte, was das ganze Land sozial und politisch destabilisieren könnte. „Wir müssen den Menschen etwas zu essen geben,“ sagt Suman SMA Islam, der CARE-Krisenkoordinator in Bangladesch, „sonst wird die Krise noch schlimmer.“
Flutkatastrophe: 48 Millionen Menschen betroffen
Alleine in Indien sind fast 2.000 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 35 Millionen betroffen. In Pakistan, zwei Monate nach dem Wirbelsturm Yemyin, sind noch immer Hundertausende ohne Unterkunft, ausreichend Nahrung und medizinischer Versorgung. Die schlimmste Flutkatastrophe in der jüngeren Geschichte der Region wurde durch ungewöhnlich schwere Monsun-Regen ausgelöst und betrifft mittlerweile 48 Millionen Menschen in Nepal, Indien, Pakistan und Bangladesch und hat fast 3.000 Todesopfer gefordert. In einigen Gegenden nähert sich der Winter, doch stehen viel zu wenige Notunterkünfte für obdachlose Menschen bereit.
CARE-Katatstrophenhilfe in allen Ländern
CARE hilft in allen 4 von der Flutkatstrophe betroffenen Ländern mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Hygiene-Paketen, medizinischer Versorgung und Zelten. Damit eine schnelle Ernte das Leid der Menschen lindert, verteilt CARE schnell wachsende Samen und zahlt der Bevölkerung Gehälter für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur (Cash-for-Work).
[Fotogalerie Flutkatastrophe]
Mit einer Spende von 40 Euro sichern Sie das Überleben einer Familie in einem wasserfesten Zelt.![]()










