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Filmvorführung und Podiumsdiskussion: Krieg und Gewalt im Kongo: Frauen in bewaffneten Konflikten

ExpertInnen-Diskussion zum Thema: Sexuelle Gewalt im Kongo

Frauen und Mädchen sind im Kongo unfassbarer Brutalität ausgesetzt.

CARE setzt sich für die Opfer von Gewalt ein - CARE-Expertin ist zu Gast bei der Podiumsdiskussion.

Kongo: Am 16. November 2009, 19.00 Uhr lädt die Forschungsplattform "Human Rights in the European Context" gemeinsam mit CARE Österreich und dem Top Kino zur Vorführung des Filmes "The Greatest Silence: Rape in Congo", in dem die mehrfache Emmypreisträgerin Lisa Jackson auf das enorme Ausmaß sexueller Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo aufmerksam macht.

Top Kino, Rahlgasse 1, 1060 Wien
Eintritt frei. Reservierung bitte direkt beim Top Kino. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt!

Geschlechterspezifischer Gewalt
Anlass der Veranstaltung ist das 30-jährige Jubiläum der Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frauen (CEDAW), sowie die derzeitige Präsidentschaft Österreichs im UN-Sicherheitsrat. Im Anschluss an die Filmvorführung erörtern internationale und österreichische ExpertInnen in einer Podiumsdiskussion das Problem geschlechterspezifischer Gewalt in Konfliktsituationen und mögliche Lösungsansätze.

Vergewaltigung als Kriegswaffe
Thema der Filmdokumentation von Lisa Jackson ist Gewalt gegen Frauen im Krieg, die allzu oft als Randthemen behandelt wird. Insbesondere in der Demokratischen Republik Kongo sind Frauen und Mädchen seit Jahren sexueller Gewalt von unfassbarer Brutalität ausgesetzt. Die mehrfache Emmypreisträgerin Lisa Jackson reiste mehrere Monate durch den Osten des Landes, um Überlebende der Vergewaltigungen, AktivistInnen, Mitglieder der Friedenstruppen, ÄrtztInnen, aber auch Vergewaltiger zu interviewen. Mit erschütternder Direktheit erzählen sie alle ihre Geschichten und beschreiben so auf sehr persönliche Weise das Unvorstellbare.

Podiumsdiskussion mit CARE-Expertin
Anschließend erörtern Georg Moik (Projektleiter für Afrika im Büro für Sicherheitspolitik), Manfred Nowak (UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Leiter der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context, Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte), Bert Theuermann (Leiter der Menschenrechtsabteilung im Völkerrechtsbüro des BMeiA) und Mireia Vinas (CARE-Expertin für geschlechterspezifische Gewalt, derzeit in der Demokratischen Republik Kongo im Einsatz) das Problem der geschlechterspezifischen Gewalt im Kongo und die Verantwortung der internationalen Staatengemeinschaft. Moderiert wird die Veranstaltung von Corinna Milborn (Autorin, Journalistin).


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