Datum: 20. September 2012

Die Frau, die mein T-Shirt näht

Die Textilarbeiterinnen schließen sich in Solidaritätsgruppen zusammen. Foto: CAREDas CARE-Solidaritätsprojekt SEEMA (Solidarity and Empowerment through Education, Motivation and Awareness) hilft in Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen 1.500 Textilarbeiterinnen aus Dhaka, dem Kreislauf aus Armut und Diskriminierung zu entkommen. Zusätzlich sollen die Arbeiterinnen von verbesserten Arbeitsbedingungen und einem größeren gesellschaftlichen Bewusstsein hinsichtlich Frauenrechten profitieren. Das SEEMA-Projekt wird von der Europäischen Union (EU) und der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) finanziert.

 

Die Textilarbeiterinnen werden dazu eingeladen, an 60 Solidaritätsgruppen teilzunehmen. Jede Gruppe besteht aus rund 25 Frauen und Mädchen, die sich wöchentlich treffen. Dabei lernen sie lesen, schreiben und rechnen, entwickeln Kommunikations- und Verhandlungsfähigkeiten, tauschen Erfahrungen aus und diskutieren über Frauen- und Arbeitsrechte. Zusätzlich werden Behörden und Unternehmen in Zusammenarbeit mit Gewerkschaften für die prekäre Lage der Textilarbeiterinnen sensibilisiert.

 

Auf der WearFair-Messe für ökologische und faire Mode, die vom 28. – 30. September 2012 in Linz stattfindet, werden zwei „starke Frauen“ aus Bangladesch - die Projektleiterin Kalpana Rani und die Präsidentin der TextilarbeiterInnen-Gewerkschaft Lovely Yesmin - über die schwierigen Lebens- und Arbeitssituation von Textilarbeiterinnen in Bangladesch und über das SEEMA-Projekt berichten. Mehr Infos!

 

Wo? Messe (Tabakfabrik Linz, A-4020 Linz, Ludlgasse 19)

Wann? 29.9., um 14:00 

 

Mehr Informationen zum Seema-Projekt