Start der "Mir wurscht"-Kampagne
Mir wurscht?
Neue Kampagne gegen Kürzungen der Entwicklungshilfe

Auch CARE unterstützt die neue Kampagne, die am 15. September von 46 Organisationen aus den Bereichen Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe gestartet wird. Österreich hat 2011 nur mehr 0,27% des Bruttonationaleinkommens für globale Armutsbekämpfung und Katastrophenhilfe beigetragen. In der EU liegen sogar Spanien und Portugal vor Österreich, nach uns kommen nur mehr Italien und Griechenland!
Es geht aber nicht nur um Geld, sondern auch um strukturelle Reformen. So fällt Katastrophenhilfe in Österreich unter die Ermessensausgaben mehrerer Ministerien und wird damit leicht zum Spielball politischer Interessen. Es gibt auch keine zentrale Stelle für die Koordination, das kostet im Akutfall wertvolle Zeit und Menschenleben.
Wir fordern vom Nationalrat:
Stoppt die Kürzungen der Entwicklungshilfe! Das Budget für bilaterale Entwicklungshilfe 2013 darf nicht noch niedriger als 2012 sein! (! 19.9.2012: weniger als eine Woche nach Start der Kampagne kündigte Staatssekretär Reinhold Lopatka einen Stop der EZA-Kürzungen für 2013 an!)
• Trendwende jetzt! Erhöhung der Projektgelder für Entwicklungshilfe auf 200 Mio. Euro jährlich.
• Leben retten! Aufstockung des Auslandskatastrophenfonds auf 20 Mio. Euro jährlich.
• Zuverlässig in der Zukunft! Gesetzliche Verankerung des Budgets für Entwicklungshilfe und für eine politisch unabhängige Humanitäre Hilfe statt Ermessensausgaben.
Aktiv werden:
Bitte unterstützen Sie die Kampagne über die neu eingerichtete Kampagnen-Homepage www.mirwurscht.org, auf der Sie weitere Hintergrundinformationen zur Kampagne finden. Schreiben Sie an den/die Abgeordnete/n, der/die Ihren Wahlkreis im Nationalrat vertritt!
Help us care!
Helfen auch Sie mit: CARE-Spendenkonto PSK 1.236.000, BLZ 60.000
SMS mit Spendenbetrag an 0676/8007020
www.care.at
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