Syrien: 120.000 Menschen fliehen in Nachbarländer

Die Lage in Syrien spitzt sich dramatisch zu. Aus Angst
um ihr Leben sind laut Angaben des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNCHR) bereits über 120.000 in die Nachbarländer Jordanien, Libanon und Türkei geflohen. Allein in Jordanien sind in den vergangen Wochen 36.000 syrische Flüchtlinge registriert worden – weit mehr leben inoffiziell im Land.
“Die Leute haben es zwar über die Grenze geschafft
und sind erst einmal in Sicherheit, physisch zumindest. Viele haben aber die Tötung naher Verwandter mit ansehen müssen, andere sind schlichtweg schwer
krank und haben keine Mittel für medizinische Betreuung,“ erklärt Thomas Haunschmid,
Senior Communication Manager von CARE Österreich, der Flüchtlingsfamilien in der jordanischen Grenzstadt Al-Mafraq besuchte.
CARE sorgt dafür, dass syrische Flüchtlinge in Al-Mafraq Zugang zu medizinischer und psychosozialer Betreuung erhalten. Außerdem unterstützt CARE die Flüchtlinge mit Bargeldzahlungen ("urgent cash assistance"), damit sie selbstbestimmt Nahrungsmittel sowie Haushaltsartikel besorgen können und stellt Unterkünfte bereit.
Mit Ihrer Hilfe können wir in Notsituationen schnell reagieren!
Jeden Tag kommen hunderte Flüchtlinge über die syrische Grenze nach Jordanien. Dabei gilt Jordanien
als wahrer Flüchtlingsstaat - in den vergangen zwei Jahrzehnten hat das Land Hunderttausende
palästinensische und irakische Flüchtlinge aufgenommen. Jordanien selbst hat jedoch nur 6 Millionen Einwohner.
"Hier wird dringend Hilfe benötigt. Alleine kann dieses kleine Land den Flüchtlingsstrom nicht bewältigen. CARE ist schon seit Jahren vor Ort und betreut irakische Flüchtlinge. In der aktuellen Notsituation können wir dadurch auf bewährte Strukturen zurückgreifen", so Thomas Haunschmid.
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