FIGHTING POVERTY - FIGHTING HIV/AIDS
HIV und Aids verursachen unsägliches menschliches Leid auf der ganzen Welt. Laut UNAIDS/WHO leben derzeit rund 33 Millionen Menschen weltweit mit HIV. Jährlich sterben etwa drei Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit, täglich kommen rund 15.000 Neuinfektionen dazu.
CARE arbeitet seit 1987 im HIV/Aids-Bereich und führt heute in mehr als 40 Ländern Projekte durch. Dabei konzentrieren wir uns besonders auf die Länder südlich der Sahara, wo 67 % aller weltweit Betroffenen leben. Wir setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem die Bekämpfung von Armut, Aufklärung und die Stärkung von Frauen und Mädchen im Zentrum stehen. Denn Aids ist nicht nur eine Krankheit - Aids ist ein teuflischer Kreislauf, der mit Armut beginnt und in Armut endet.
CARE war bei der Weltaidskonferenz AIDS 2010 mit einer internationalen Delegation vertreten, der u.a. Dr. Helene Gayle (Präsidentin von CARE USA), Dr. Anton Markmiller (Präsident von CARE Deutschland) sowie CARE-ExpertInnen aus Ägypten, Äthiopien, Ecuador, Kenya und Sierra Leone angehörten.
CHILD NETWORKING ZONE
CARE in der „Kindernetzwerkzone“ im Global Village ab 18.7. (Eintritt frei)!
2.1 Millionen Kindern sind von HIV betroffen. Allein im Jahr 2008 wurden 420.000 Kinder durch ihre Mütter während der Schwangerschaft, der Geburt oder durch das Stillen im Kleinkindalter infiziert.
CARE berichtete über erfolgreiche Strategien, um das zu verhindern bzw. schon infizierte oder durch AIDS verwaiste Kinder bestmöglich zu unterstützen.
AIDS 2010: Versprechen sind nicht genug!
Das Aktionsbündnis gegen Aids, dem CARE angehört, analysierte anlässlich der Weltaidskonferenz, inwieweit Österreich seine internationalen Verpflichtungen im Bereich HIV/Aids umgesetzt hat.
AIDS in Österreich: Forderungen der Zivilgesellschaft
CARE Österreich ist Mitglied des "Community Forum Austria", das im Vorfeld der Weltaidskonferenz einen Forderungskatalog zusammenstellte, der ein vielfältiges Themenspektrum abdeckt: U.a. geht es um die Diskriminierung von SexarbeiterInnen, fehlende Kondom-Ausgabeprogramme in Männergefängnissen, aber auch um die mangelhafte Unterstützung Österreichs für internationale HIV/Aids-Bekämpfungs-Instrumente wie den Global Fund.
Weitere Artikel:







